1.Tag:

Wir fahren Richtung Tulcea – Donaudelta. Nach fast 3000 km zwischen Schwarzwald und Schwarzem Meer, spaltet sich die Donau in 3 Arme und viele Kanäle, Seen, Schilfinseln und Weidenwälder. Unterkunft in einer 4-Sterne-Pension in Tulcea.

 

2.-4. Tag:

Nach dem Frühstück beginnen wir unsere Bootsreise durch die Nebenarme der Delta. Der Reiseverlauf gilt nur als ein Beispiel da die Standortbedingungen unseren Kurs  bestimmen (z.B. Wetter, Wassertiefe der Kanäle). Das Donaudelta hat sehr viele Brutvögel und ein sehr komplexes Feucht- und Schilfgebiet, aber auch interessantes Netzwerk von Kanäle Wir erkunden unterschiedliche Habitate, zu Fuß und mit dem Motorboot. Wir beobachten Braunsichler, Reiher und Kormorane. Diese treffen sich dort wo der Wasserstand niedrig . Ein niedriger Wasserstand ist zudem ein Vorteil beim Fangen der Nahrung. Schwärme von Pelikanen, Eisvögel, Flussoferläufer, Waldwasserläufer und Grünschenkel Beutelmeisen und Zwergdommel kann man auch bewundern. Greifvögel wie Rohrweihen und Rotfußfalken  segeln auf der Suche nach Insekten. Der Seeadler ist auch ein Highlight.  Diese Vogelarten können Sie beobachten während der Bootsfahrt Richtung Letea-Wald, ein Urwald mit Eichen von über 800 Jahre. Wir lassen unser Motoboot im Letea Dorf,  ein typisches Donaudelta-Dorf mit  Reet gedeckte Häuser und blaue Fenster. Das authentische Leben im Donaudelta kann man hier richtig bemerken,  Fischen ist die Haupteinkommensquelle und das einzige Transportmittel ist das Boot.

Die Unterkunft erfolgt  auf dem 4-Sterne-Hotelboot mit Gruppen von 12-20 Personen und für kleine Gruppen in einer 3-4-Sterne-Pension im Donaudelta.

5.Tag:

Heute verlassen wir das Donaudelta und fahren Richtung Moldawien, eine ganz andere Welt. Die Landschaft, Architektur, Traditionen und Sprache ändern sich.  Bukowina, Teil der alten Provinz Moldawien, liegt an der nördlichen Grenze von Rumänien und ist ein Gebirgsgebiet mit Gipfeln, Buchen- und Kieferwälder und interessante Täler. Zwischen 1522 und 1547 entstand eine Gruppe von prächtigen Kirchen mit wunderschönen Fresken bemalt (einige gehören zum UNESCO Weltkulturerbe). Übernachtung in einer 3-4-Sterne-Pension, gerade neben dem Kloster Voronet (Gura Humorului).

6.Tag:

Heute besuchen wir die berühmten bemalten Klöster (Weltkulturerbe der UNESCO): Voronet, Moldovita, Sucevita und Humor.  Das Kloster Voronet zählt zu den schönsten orthodoxen Klöstern in Europa. Nicht selten wird die Kirche die „Sixtinische Kapelle des Ostens“ genannt.  Die Fresken haben einen unverwechselbaren blauen Hintergrund, der als „Blau von Voronet“ weit über die Grenzen Rumäniens bekannt wurde. Übernachtung in einer 3-4-Sterne-Pension.

 7.Tag:

Transfer über den Tiuhuta-Pass nach Sighisoara. Die Stadt Sighisoara wurde von deutschen Kaufleuten  und Handwerkern gegründet. Sie ist ein Beispiel einer kleiner befestigten Stadt, die mehrere Jahrhunderte lang eine wichtige strategische und kommerzielle Rolle an den Grenzen Mitteleuropas spielte. Übernachtung in einer 3-4-Sterne-Pension.

 8.Tag:

Ein weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirchenburg von Birthälm (Biertan), die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Eindrucksvoll ist auch der Hochaltar der Kirche. Im Jahr 1572 wurde sogar der Sitz der Sachsenbischöfe unter Lucas Unglerus von Hermannstadt nach Birthälm verlegt, wo er für fast 300 Jahre (bis 1867) verblieb. Weiter fahren wir Richtung Hermannstadt durch den Hartibaciu Tal, der zweitgrößte Natura-2000 Naturschutzgebiet in Rumänien. Viele Kirchenburgen und sächsische Dörfer können wir hier erkunden. Abendessen und Übernachtung in einer 3-4-Sterne-Pension.

9.Tag:

Heute besichtigen wir Sibiu. Neben Luxembourg war Sibiu in 2007 Europas Kulturhauptstadt. Sibiu ist eine der 7 befestigten Städte (”Siebenbürgen”)  von deutschen Sachsen gegründet, eine Stadt die seit 1191 datiert. Die 4 Befestigungsanlagen kann man auch heutzutage sehen, die engen Gassen umgeben von gotischen Häusern führen durch die Oberstadt zu den Barockbauten und zu den wichtigsten Baudenkmäler. Nach dem Mittagessen fahren wir Richtung Zarnesti, am Fuße des Nationalparks Königssteingebirge. Abendessen und Übernachtung in einer 3-Sterne-Pension.

10.Tag:

Heute besichtigen wir die Zarnesti Schluchten, das Dorf Magura und die Wälder des Nationalparks. Am Abend: Bärenbeobachtung in einer Observationshütte. Abendessen und Übernachtung in einer 3-Sterne-Pension.

11.Tag:

Auf unserem Weg nach Bukarest, besichtigen wir die Schlösser Bran und Rasnov. Bukarest wurde in 1862 die Hauptstadt Rumäniens Die kosmopolitischeHochkultur und der dominierende französische Einfluss in der Architektur der Stadt brachten ihr den Beinamen Micul Paris („Kleines Paris“, auch „Paris des Ostens“) ein. In der Amtszeit des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu wurden weiträumig historische Stadtviertel zerstört, um dem monumentalen Zuckerbäckerstil des Diktators Platz zu machen. Stadtrundfahrt, Abendessen und Übernachtung in Bukarest.

12.Tag:

Transfer zum Flughafen.

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